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<pre>Seit dem vergangenen Wochenende gibt es im Unterhaus kein ungeschlagenes Team mehr. Als letzten Klub hat es Karlsruhe erwischt, das durch die Pleite gegen die Hertha auch den Sprung an die Tabellenspitze verpasste. Immerhin ist der KSC aber auswärts noch unbesiegt.  <p> Die gar nicht so insgeheim gehegten Hoffnungen, in dieser Saison die Spitzengruppe anzugreifen, haben sich damit zunächst einmal erledigt: In den kommenden Wochen kann es für die Mannschaft von Janos Radoki lediglich darum gehen, den bereits angerichteten Schaden zu begrenzen.  <p>  Am Sonntag geht Düsseldorf daher als klarer Favorit in die Partie, auch wenn die Fortuna die letzten vier Partien gegen Heidenheim nicht für sich entscheiden konnte und dabei keinen einzigen eigenen Treffer erzielte. <p> Hannover blieb dagegen auch im elften aufeinanderfolgenden Zweitligaspiel ungeschlagen. Allerdings kamen die Remiskönige der Liga (10 Unentschieden in 27 Spielen) mal wieder nicht über eine Punkteteilung hinaus. Die Nullnummer gegen Magdeburg war das achte Remis allein in den besagten letzten elf Begegnungen. Auswärts sind die Roten seit fünf Spielen unbesiegt (3S, 2U) und haben die letzten beiden auf Schalke und in Nürnberg (jeweils 2:1) gewonnen. <p>  Gegen den VfL geht Heidenheim daher favorisiert in die Partie, zumal sich die eigene Heimbilanz durchaus sehen lassen kann.  </pre>


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<pre>Bei den Heidenheimern steht Marnon Busch wegen einer Prellung nicht zur Verfügung. Zudem musste Nikola Dovedan in den letzten Tagen aufgrund eines Infekts pausieren.  <p> Nik Omladic (Fußverletzung) und Adam Pinter (Fieber) mussten zudem zuletzt mit dem Training aussetzen. Beim FCK fehlt neben Kacper Przybylko (Knochenödem) nur Mads Albaek wegen einer Schambeinentzündung.  <p>  Die Düsseldorfer mussten sich ihrerseits am letzten Spieltag gegen Greuther fürth mit einem 1:1 begnügen und haben nach nur einem erzielten Zähler aus den letzten beiden Partien die Tabellenführung an den FC Nürnberg verloren. <p> Schließlich rangiert die Fortuna mit zehn Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen an der Spitze der Heimtabelle und kann entsprechend selbstbewusst ins letzte Heimspiel der Saison gehen. <p>  Video: Große Enttäuschung beim FC Kaiserlautern nach der 0:3-Auftaktpleite in Nürnberg. (Quelle: YouTube/FC Kaiserslautern)  </pre> 


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<pre> Dennoch dürfte es Kiel-Trainer Markus Anfang bekümmern, dass sein Team zuletzt nicht mehr so frisch agieren konnte wie noch bis zur Mitte der Hinrunde. Zum Vergleich: Nach 13 Spieltagen hatte der Aufsteiger 29 Zähler auf dem Konto. Sechs Spieltage später sind es nur vier mehr.  <p> Nicht zuletzt die erstligaerprobten Verstärkungen Uchida, Torrejon oder Härtel drückten die Überzeugung aus, dass Berlin durchaus auch noch einen zweiten Bundesligisten vertragen kann — nach dem 6-Punkte-Auftakt ging der Optimismus folgerichtig durch die Decke.  <p>  Ob sich die Berliner nach der herben 1:4-Pleite im DFB-Pokal gegen Leverkusen in Duisburg wieder auf ihre Stärken besinnen können, bleibt allerdings abzuwarten. <p>  Die Wettfreunde tippen jedenfalls auf einen knappen Auswärtserfolg des MSV Duisburg, der sich damit etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen würde. <p>  Weil die junge Spielzeit jedoch noch in den Kinderschuhen steckt, sind solche „normalen Umstände“ wohl noch ein gutes Stück entfernt — zumal es nach den Eindrücken des Auftaktspiels durchaus eine ganze Weile dauern kann, bis der FC Ingolstadt mit seiner Favoritenrolle warmgeworden ist.  </pre>


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<pre> In den jüngsten vier Vergleichen wurden die Punkte stets brüderlich geteilt, weshalb die Paarung folgerichtig auch zum Saisonauftakt einen eindeutigen Gewinner schuldig blieb.  <p> Allein: Ebendiese Attribute ließen die Löwen im Laufe dieser verkorksten Spielzeit nur allzu oft vermissen. Selbst im Saisonfinale, als das Wohl und Wehe des ganzen Vereins auf dem Spiel stand, waren sie darauf bedacht, über das Spiel in den Kampf und nicht über den Kampf in das Spiel zu finden.   <p> Ã„hnlich wie die Lauterer Heimbilanz wirft auch die Bochumer Auswärtsbilanz unangenehme Fragen auf. In den ersten sechs Spielen auf des Gegners Plätzen musste der VfL bereits vier Niederlagen hinnehmen und ist damit das drittschlechteste Auswärtsteam der laufenden Saison. <p>  In den vergangenen drei Spielen konnte das Team von Olaf Janßen von neun möglichen Punkten nur drei ergattern und musste sich gleich drei Mal in Folge mit einem 1:1 begnügen.  <p> Der direkte Vergleich zeichnet bei bislang 21 ausgetragenen Duellen ein ausgeglichenes Bild. So stehen neben sechs Siegen der Bochumer und sechs Erfolgen der Kleeblätter bereits neun Unentschieden zu Buche.  </pre>


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<pre> Laut dieser Statistik können die „Geißböcke“ im Grunde recht zuversichtlich ins Erzgebirge reisen. Jedoch stellt sich eine Frage: Wir verkraftet der Aufstiegsfavorit und Meisterkandidat die zwei Niederlagen in Folge?  <p> Grund genug, dass sich in der Bankenmetropole etwas Skepsis breitmacht. Vor allem, dass das Heimspiel gegen Heidenheim trotz zweimaliger Führung nicht gewonnen wurde, lässt ein paar Fragezeichen zurück.  <p>  Gegen Dynamo Dresden geht fürth daher nicht unbedingt favorisiert in die Partie, auch wenn die bisherige Heimbilanz den Franken im Vorfeld Mut machen dürfte. <p>  Bei erst vier erzielten Treffern und sieben ergatterten Punkten steht dem Revier-Klub in der zweiten Saisonhälfte noch ein langer Weg zum Klassenerhalt bevor, zumal die durchwachsene Heimbilanz im Vorfeld der Partie gegen wiedererstarkte Kieler nicht unbedingt für den VfL spricht.  <p> Indes bleibt die Verletztensituation bei der Mannschaft von Andreas Ritter angespannt. Justin Löwe fällt mit einem Syndesmosebandanriss wie gehabt aus. Zudem ist Sören Gonther nach seiner Außenbanddehnung im Knie weiterhin keine Option für die Startelf.  </pre>


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